Bürgerallianz Deutschland: Der Krieg kennt keine Gewinner

Die Bürgerallianz Deutschland spricht sich erneut für einen diplomatischen Vorstoß in der Ukraine aus. Dieser sollte so hochkarätig ausfallen wie nur möglich und von Politikern getragen werden, die von der Ukraine und Russland akzeptiert werden. Vorstellbar, dass der Vatikan, die UN auf höchster Ebene sowie der türkische Präsident hier gemeinsam und schnell agieren. Mit jedem Kriegstag schwinde die Chance, den Seezugang für die Ukraine und damit sie selbst lebensfähig zu erhalten.

Vorstandsmitglied Thomas Strobel: "Der Krieg in der Ukraine ist eine Herausforderung und eine Bewährungsprobe. Die Folgen dieses Krieges werden auf den Verlauf des 21. Jahrhunderts ganz entscheidenden Einfluss haben. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes tödlich, wenn deutsche Politiker wie Ursula von der Leyen oder Herr Kiesewetter von der CDU davon sprechen, dass die Ukraine den Krieg gewinnen muss. Der Krieg muss endlich aufhören. Der Krieg kennt nur Verlierer, keine Gewinner. Gewalt führt niemals zu einer Lösung. Es ist schockierend, dass dies die deutschen Politikchristen ganz offensichtlich leugnen.“

Die Bürgerallianz Deutschland appelliert an die Politik, sprachlich abzurüsten, auch wenn es verlockend erscheinen mag, in einer Talkshow oder einem Interview mal so richtig derbe formulieren zu können. Der Amtseid, Schaden abzuwenden gelte für Deutschland und eigentlich auch darüber hinaus. Längst wirkten die Kriegsfolgen in die europäische Wirtschaft, Arbeits- und Sozialpolitik hinein - und jeden Tag schlimmer.

Die Bürgerallianz erneuert den Vorschlag, nach einem Waffenstillstand, die Ukraine, die Krim und die Regionen Luhansk und Donezk über ihre eigene Zukunft selbst entscheiden zu lassen. Freie Wahlen - gegebenenfalls unter Obhut von UN-Blauhelmen. Grundlage hierfür sei eine militärische Neutralität aller 4 Regionen, wobei man realistischerweise der russischen Schwarzmeerflotte einen Sonderstatus einräumen müsse. Der Westen sollte die Abstimmungen in den Regionen nicht vorschnell negativ bewerten. Die Menschen dort wüssten sicher, mit welchen Wirtschaftspartnern man langfristig die bessere Entwicklung haben kann.