Bürgerallianz Deutschland fordert mutige Kernenergie-Offensive

Die Bürgerallianz Deutschland kritisiert die offensichtlich nach parteiideologischen Aspekten herbeigeführten Entscheidungen zur Nutzung der noch verfügbaren Kernenergie von Wirtschaftsminister Habeck. Danach sollen lediglich zwei Atomkraftwerke hochgefahren werden, sollte der Strom knapp werden.

Vorstandsmitglied Thomas Strobel: „Die Bundesregierung, allen voran das Wirtschafts-ministerium von Robert Habeck, muss unverzüglich alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Dazu gehört, dass festgelegt wird, dass die drei noch aktiven AKW in Deutschland definitiv weiter betrieben werden. Des Weiteren müssen die drei AKW, die zum 1. Januar 2022 vom Netz genommen wurden, unverzüglich wieder in Betrieb genommen werden. In Deutschland wird nach wie vor Erdgas für die Stromerzeugung verbrannt. Dieser Erdgasverbrauch wäre schon seit Beginn der Verhängung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland drastisch reduziert, wenn diese drei abgeschalteten AKW die Bundesrepublik mit Strom versorgt hätten.“

Die Bundesregierung sollte aus Sicht der Bürgerallianz das energiewirtschaftliche Institut in Köln erneut mit einer Analyse zum Strombedarf beauftragen. Das EWI hatte bereits Anfang 2020 eine Strombedarfslücke von 20% beschrieben. Mit zusätzlichen E-Autos und dem Gasstopp aus Russland wird sich dieses Delta auch mit Kohlenutzung vergrößern.

Die Bundesregierung muss die verbliebenen AKW neu aufrüsten lassen - nach neuesten Sicherheitsstandards - und wieder in Betrieb nehmen. Da führt kein Weg dran vorbei.  Außerdem braucht Deutschland mehr sichere, billige Kernenergie mit neuen Reaktorkonzepten, wie es die ganze Welt tut. Die Planung muss JETZT beginnen.

Strobel: "Der Strombedarf wird wachsen. Mehr Kernenergie wird helfen, die CO2-Ziele zu erreichen. Die Bundesregierung tut gerade das Gegenteil und handelt damit offensichtlich aus parteiideologischen Gründen gegen die Interessen der Bürger und der Wirtschaft unseres Landes."