Bürgerallianz Deutschland schlägt steuerlichen Bonus für Betreuung ukrainischer Flüchtlinge vor

 Große:  "Anreiz für Betreuung in Familien statt in Turnhallen"  

 

Nach dem steuerlichen Corona-Bonus, Home-Office/Schooling-Bonus regt die Bürgerallianz Deutschland an, für die Betreuung von Flüchtlingen aus der Ukraine in Privatwohnungen/-häusern einen steuerlichen Bonus 2023 rückwirkend für das Jahr 2022 zu gewähren. Damit sollen die Mehrkosten bei den Lebenshaltungskosten (Heizung, Strom, Wasser, Verpflegung) abgefedert werden. Der Steuerbonus sollte mit etwaigen Zuschüssen von Kommunen und Ländern (Bsp. Sachsen-Anhalt) verrechnet werden, um eine Doppelförderung zu vermeiden.  

 

Vorsitzender Steffen Große: "Die Erfahrung zeigt, dass es bei Sammelunterkünften öfter zu Konflikten und Gewalttaten kommen kann, deshalb ist die dezentrale Unterbringung beziehungsweise Betreuung vorzuziehen und braucht einen Anreiz. Wir müssen uns auf mehr Flüchtlinge aus der Ukraine einstellen. Viele Bürger sind hilfsbereit, aber Mehrkosten ausgleichen, das gehört zur Fairness."

 

Die Bürgerallianz Deutschland erinnert daran, dass der Staat die Notwendigkeit eines Steuerbonus bei den Homeschooling- und Homeoffice-Wochen in der Pandemie ebenfalls sah.  

 

Der Nachweis der Betreuung in Privathaushalten soll wöchentlichen ans Finanzamt per e-mail unter Nennung der Steuer-ID und der Namenszeichnung der Betreuten ergehen. Damit sei zugleich eine Registrierung der Geflüchteten in der Kommune gewährleistet. Der Missstand aus 2015 und Folgejahren, dass Kommunen und Länder oft nicht genau wussten, wer von den Geflüchteten wo ist, entfiele so weitestgehend.