Bürgerallianz: Namensgebung für Sachsens Flughäfen gut überlegen – Plädoyer für Masur und Biedenkopf

 Die Bürgerallianz Sachsen plädiert – wie auch etliche Sachsen – dafür, den Flughafen in Leipzig/Halle nach Kurt Masur zu benennen. Leipzig sollte wie 1989 auch jetzt mutig wie Liverpool (John Lennon Airport) sein und einen herausragenden Kulturschaffenden statt einem Politiker als Namenspatron wählen. Der 2015 verstorbene Masur sei weltweit bekannt und geachtet, kam aus der Region und habe so auch starke Identifikationswirkung.

In Zukunft könne auch der Flughafen Dresden einen Namen bekommen.  

Vorsitzender Steffen Große: „Es wäre eine Auszeichnung für den Standort und Anerkennung für die Person gleichermaßen, den Flughafen in Dresden in einigen Jahren nach dem ersten sächsischen Ministerpräsidenten nach der friedlichen Revolution, Kurt Biedenkopf, zu benennen. Biedenkopf hat für den wieder gegründeten Freistaat Sachsen die wesentlichen Weichen gestellt und einen erfolgreichen Start des traditionsreichen Bundeslandes gesichert. Mehr Starts und Landungen sind auch dem Flughafen Dresden zu wünschen."

Hintergrund der Debatte ist der Vorschlag von Sachsens SPD auf dem jüngsten Landesparteitag, den Flughafen in Leipzig/Halle nach „Anton Wilhelm Amo" zu benennen – einem Wissenschaftler mit afrikanischer Herkunft.  

Die meisten Flughäfen in Deutschland wurden bisher nach Politikern benannt.